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Kaffeepackungen von 1895 Coffee Designers by Lavazza vor einer begrünten Wand mit dem Lavazza-Schriftzug

Foto: Lavazza

Ratgeber · Lavazza · Rainbow Studio

Lavazza Rainbow Studio: Kaffee-Hackathon am Imperial College London

4 Minuten Lesezeit·

Lavazza hat mit dem Imperial College London den Hackathon Rainbow Studio veranstaltet: 31 Studierende entwickelten in London neue Getränkekonzepte auf Kaffeebasis für die Gastronomie.

Kurz gesagt

  • Lavazza veranstaltete vom 14. bis 18. September 2026 in London den Hackathon Rainbow Studio, entwickelt mit einem Team des Imperial College London.
  • Beteiligt waren das Department of Aeronautics, das Department of Chemistry und die Dyson School of Design Engineering, 31 Studierende nahmen teil.
  • Gesucht waren neue Getränkekonzepte auf Kaffeebasis für die Gastronomie, das Siegerteam erhielt eine Kaffeemaschine Tablì.

Kaffee trifft Wissenschaft

Wie schmeckt der Kaffee von morgen, und wie sieht er aus? Mit dieser Frage hat Lavazza im September Studierende einer der renommiertesten Universitäten der Welt ins Labor geschickt. Vom 14. bis 18. September 2026 war die Turiner Kaffeegruppe mit Rainbow Studio in London zu Gast, einem Hackathon, den sie gemeinsam mit einem Team des Imperial College London entwickelt und ausgerichtet hat. Beteiligt waren das Department of Aeronautics, das Department of Chemistry und die Dyson School of Design Engineering.

Für Lavazza gehört die Aktion zu einem Verständnis von Innovation, das über den eigenen Horizont hinausreicht: künftige Wünsche vorwegnehmen, sich von neuen Ideen anregen lassen und mit Menschen zusammenarbeiten, die einen frischen und eigenständigen Blick mitbringen.

Publikum verfolgt eine Präsentation beim Lavazza Hackathon Rainbow Studio
Foto: Lavazza

Ein Labor zwischen Forschung und Küche

31 Studierende aus der ganzen Universität kamen zusammen, um in einem intensiven Marathon aus Kreativität und Experiment zu arbeiten. Austragungsort war die Chemical Kitchen, ein besonderes Labor der Hochschule, in dem wissenschaftliche Forschung und kulinarische Kultur zusammenfinden. Für einen Kaffee-Hackathon ist das ein passender Ort, denn was in der Tasse geschieht, ist zu einem guten Teil Chemie: Beim Brühen löst heißes oder kaltes Wasser Säuren, Zucker, Öle und Bitterstoffe aus dem Kaffeemehl, und die Reihenfolge, in der das geschieht, prägt den Geschmack.

Die Aufgabe

Das Ziel war ehrgeizig und strategisch gesetzt: innovative Getränkekonzepte auf Kaffeebasis für die Gastronomie, im Englischen Food Service genannt. Die Teams arbeiteten an Extraktionstechniken und an der sensorischen Wahrnehmung und erkundeten neue Richtungen bei Geschmack, Konsistenz und optischer Präsentation. Akademische Forschung verband sich dabei mit dem praktischen Wissen, das die Lavazza Gruppe beisteuerte.

Extraktion und Sensorik sind auch zu Hause die Stellschrauben für eine gute Tasse. Wie stark Mahlgrad, Zeit und Temperatur den Geschmack verschieben, zeigt der Unterschied zwischen einem Espresso, der in 25 bis 30 Sekunden durchläuft, und einem Cold Brew, der 12 bis 16 Stunden im Kühlschrank zieht. Die Grundlagen stehen in unseren Ratgebern zum Mahlgrad und zum Cold Brew.

Vortrag vor Teilnehmenden beim Lavazza Hackathon Rainbow Studio
Foto: Lavazza

„Den Hackathon am Imperial College London mit unserem Wissen zu begleiten, verkörpert genau diesen Geist: eine Brücke zwischen Forschung und praktischer Innovation, an der Wissenschaft und Kreativität auf junge Talente treffen, um die Zukunft des Kaffees zu gestalten.“

Marco Lavazza, Vice Chairman der Lavazza Gruppe

Partnerschaften mit Universitäten und Institutionen sind für die Gruppe ein Weg, Wissen und Fähigkeiten zu teilen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und langfristig Wert schaffen.

Finale vor der Jury

Den Höhepunkt bildete die Präsentation der Konzepte. Die Teams stellten ihre Projekte einer Jury aus Fachleuten von Lavazza und mehreren Gästen aus der britischen Gastronomie vor, und die Präsentationen lieferten dem Unternehmen nach eigenen Angaben wertvolle technische und kreative Anregungen. Gewonnen hat die Gruppe, die Einfallsreichtum, technische Umsetzbarkeit und hervorragenden Geschmack am besten verband. Als Preis erhielten die Siegerinnen und Sieger eine Kaffeemaschine Tablì. Mit diesem System hat Lavazza den nach eigener Darstellung ersten Tab aus 100 Prozent Kaffee vorgestellt, die Maschine steht für den Anspruch der Gruppe, Kaffee immer wieder neu zu denken.